Fußnoten









Fußnoten
2012
Wilhelmspalais, Stuttgart
Eine Zusamenarbeit mit Justyna Giermakowska und Agnes Mrowiec

Fünf Monitore auf denen jeweils Aufnahmen des Gummi Twist Spiels von verschiedenen Perspektiven gezeigt werden. Nach jeder Fehlhandlung wird eine Strafmaßnahme eingeblendet. Innerhalb von der Monitoreninstallation gibt es auch einen Wechsel des Bildes, der von den Spielregeln abgeleitet wurde.

In unserer Arbeit knüpfen wir an eine gemeinsame Erinnerung an. Gummi Twist – ein Spiel, welches in den sozialistischen Plattenbausiedlungen von jeder von uns gespielt wurde. Dieses uns verbindende Element gewinnt in der Fremde, in Entfernung von unseren Heimatländern eine besondere Bedeutung.

Gleichzeitig sehen wir in dem Spiel eine Art von System, dass auch unseren Alltag, unseres Leben prägt. Jede Brechung der Grenzen und der Regel verursacht Konsequenzen. Hier werden diese im Wechsel der springenden Person sichtbar – die ständigen Veränderungen, der Rhythmus des Spiels wird auf die Art der Präsentation übertragen.

Es gibt aber auch negative Folgen der Fehlhandlungen: die Strafe. Bestrafungsmaßnahmen, die tief in unserer Mentalität verankert sind und die jede von uns zu spüren bekam.

Past Continuous









Past Continuous
2012
Arbeitstitel, Stuttgart
Eine Zusammenarbeit mit Justyna Giermakowska

Raumgreifende und raumerforschende Installation

Der Blick im Raum wird durch Blickschließung der Fenster zur Straße und Freilegung
eines Fensters zum Treppenhaus hin umgelenkt. In diesem wird bis zum ersten Stockwerk
ein weißer Teppich ausgelegt, für die Dauer von 3 Tagen. Der Teppich, der nun
Spuren der Abnutzung aufweist, wird anschließend im benachbarten Austellungsraum
installiert.





Past Continuous
2012
Arbeitstitel, Stuttgart
Eine Zusamenarbeit mit Justyna Giermakowska

Osjorsk alias Tscheljabins- 65, Tscheljabinsk-40, Basa- 10 (Diplom 2011)







Osjorsk alias Tscheljabins- 65, Tscheljabinsk-40, Basa- 10
2011
In Form gestamfte Erde, Eimer
Negativform 50x55x135 cm
Die Form bezieht sich auf die administrative
Stadtgrenze der bis heute geschlossenen
Stadt Osjorsk.







Osjorsk alias Tscheljabins- 65, Tscheljabinsk-40, Basa- 10
2011 (Detail)







Osjorsk alias Tscheljabins- 65, Tscheljabinsk-40, Basa- 10
2011
Glück für alle kostenlos und dass Keiner beleidigt zurück bleibt
2011

Glück für alle kostenlos und dass Keiner beleidigt zurück bleibt (Diplom 2011)








Glück für alle kostenlos und dass Keiner beleidigt zurück bleibt
2011

Installationsansicht innen 240x260x280 cm, Fliesen; 5 Spiegel 61x48 cm sandgestrahlt
In den beiden Arbeiten „Glück für alle kostenlos und dass Keiner beleidigt zurück bleibt“
und „Osjorsk alias Tscheljabins- 65, Tscheljabinsk-40, Basa- 10“ setze ich mich künstlerisch
mit meiner Heimatstadt auseinander.
Die Stadt mit 86,503 Einwohner ist eine geheim gehaltene atomare Umweltsünde und
bis heute wie eine Festung verschlossen. Es geht um meine Sicht auf das Ganze, so wohl
meine persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen in dieser geschlossenen Stadt sowie auch
meine derzeitige Sicht aus der Distanz.





Glück für alle kostenlos und dass Keiner beleidigt zurück bleibt
2011 (Detail)






Glück für alle kostenlos und dass Keiner beleidigt zurück bleibt
2012 (Detail)








Glück für alle kostenlos und dass Keiner beleidigt zurück bleibt


2011 (Detail)






Glück für alle kostenlos und dass Keiner beleidigt zurück bleibt
2011 (Detail)

Leuchtturm (rus. Majak)









Leuchtturm (rus. Majak)
2011
30x29x155cm
Ausstattung des Angestellten der kerntechnischen Anlage
„Majak“, Atemschutzmaske, Betriebszeitung





Leuchtturm
2011 (Detail)
30 x 29 x 155 cm
Ausstattung eines Angestellten der kerntechnischen
Anlage „Majak“, Atemschutzmaske, Betriebszeitung

Schwimmer






Schwimmer
2010
16,5 cm x 10.5 cm x 10.5 cm
Einmachglas, bedruckte Folie, Wasser

Großreinemachen









Großreinemachen
2010
Holztische, Waschgeschirr, Wasser,
Polyurethan-Kautschuk, Spiegel






Großreinemachen
2010 (Detail)
Holztische, Waschgeschirr, Wasser,
Polyurethan-Kautschuk, Spiegel

Ohne Titel











Ohne Titel
je 20 x 20cm
Fortlaufende Serie seit 2010
Holz Fundstücke, Bohrung

Aktion „Fleisch“










Aktion „Fleisch“
2009
Performance Hotel, Stuttgart
Wandarbeit
Fleischblumen Stempel auf Wand












Aktion „Fleisch“
2009
Performance Hotel, Stuttgart
ein Porträt „Enge Verwandtschaft“










 

Aktion „Fleisch“
2009 (Detail)
Performance Hotel, Stuttgart
Fleischkarte, Markierungsstempel

Fleisch II









Fleisch II
2009
3,20 x 2 m
Wandarbeit, Nägel








Fleisch II
2009
Dokumentationphotos
Inszenierung eines Rollenspiels Zerlegung und Aufteilung der Beute
durch 3 Studierende.
Leonora Ruchay: Weibchen
Tim Hendel: Alphamännchen
Lennart Schreiber: unterlegenes Männchen
Dokumentationphotos waren Ausgangspunkt für die Wandarbeit
„Fleisch II“

Ohne Licht









Ohne Licht
2009
125x230 cm
Eine Aktion zu viert: Olga Sitner, Masanobu Mitsuyasu, Nghi Vu, Kamil Dakowicz
Aktionsregel für die Teilnehmer: Sie wählen ein ihnen vertrautes Arbeismedium. Sie arbeiten am Bild hintereinander und mit
verbundenen Augen.Sie sehen nicht was ihr jeweiliger Vorgänger
gemacht hat.


Zum Schluß wird die Arbeit besprochen.


Dokumentation auf Video.

Fleisch







Fleisch
2008
75,5 x 63,5 x 0,4 cm
Floatglas sandgestrahlt, Schmelzfarbe

Aufprall










Aufprall
2007/08
je 50 x 50 x 11cm
Floatglas, Schmelzfarbe, MDF lackiert, Plexiglas

Komprimierte Geschichte










Komprimierte Geschichte
2007/08
je 50 x 50 x 11 cm
Floatglas, Schmelzfarbe, MDF lackiert, Plexiglas

Maria







Maria
2007
19 x 16,5 cm
serie von 10 Arbeiten
Bleiverglasung, Antikglas, Doppel Überfangglas,
Floatglas, Schmelzfarbe